Christian-Zillner-W

Christian
Zillner

Christian Zillner

Geb. 19.9.1959 in Dornbirn. Maler, Schreiber, Magazineur.
Studium der Theologie und Philosophie (Dr. phil.)

Ausstellungen, Performances und Installationen in Vorarlberg, Wien, Niederösterreich, Graz (steirischer herbst) und Linz.

Mitte der 1980er-Jahre Entwicklung des virtuellen Künstlers Plechazunga Ata mit Andrea Mörth und Elisabeth Drexel (beim Wettbewerb Geist & Form als vermeintlicher türkischer Maler unter die Gewinner aufgenommen).

Ende der 1980er-Jahre Redakteur bei der Wiener Stadtzeitung Falter (bis 1995).

Anfang der 1990er-Jahre Aufbau des Nexenhof Performance Speichers mit dem Bildhauer Heinz Meissnitzer (Kunst-Performance-Tage mit jungen Künstlern).

Seit Mitte der 1990er-Jahre Werbeagentur mit Nora Fuchs (jetzt Fuchs & Partner).

Seit August 2000 Chefredakteur von Falter Corporate Publishing und Magazinentwickler (.copy Telekom Austria Zukunftsmagazin, VISA-Magazin u.a.).

Nach postmodern: neoantik, neumittelalterlich oder sonderlich?

»Es muss weitergehen – dieser schlichte Satz, vorzugsweise an Gräbern gesprochen, tut auch bei mir seine Wirkung. Mit Vergnügen verfolge ich in angelsächsischen Dotterkopfpostillen die ständigen Umschlichtungen von Schreibern und Malern in verschiedene Schubladen der literarischen und kunstgeschichtlichen Geisterschränke.

Eben habe ich gelernt, dass Cezanne nun zur Moderne gehört, Flann O’Brien hinwiederum ein Theoretiker und Praktiker der Postmoderne avant la lettre war. Da auch in mir ein Schlichter vor dem Herrn steckt, frage ich mich, in welche Schublade ich mein Schreiben und Malen denn nun stecken darf.

Modern ist es nicht und postmodern auch nicht mehr, immerhin versuche ich Erzählungen nicht zu de- sondern zu rekonstruieren, ersetze Natur nicht durch Kultur, sondern sorge für umgekehrtes Entsetzen, und bemühe mich, statt ahistorischer Gefühlerei, die historischen Epochen scharf sprachlich zu trennen.

Meine Forderung, die Texte des Spiegelfeld seien nicht leise, sondern laut zu lesen, weil sie dafür geschrieben sind – und so nicht die Schrift, sondern die Stimme des Vorlesers zum Autor wird – sowie mein Bemühen, Mythen (in Gestalt des Spiegelfeld bzw. des Kontinent Niemandsland) zu schaffen, sind Hinweise darauf, dass es sich bei meiner Arbeit um vormoderne, um nicht zu sagen vorsintflutliche Artefakte handelt ...

Christian Zillner liest und diskutiert am Sonntag, den 27. Mai ab

  1. 19 Uhr im Atelier Menia
  2. 23 Uhr beim Literarischen Quartett in der Kammgarn

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20 - 22/ 05/ 2016

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